Raus in die Natur. Rein ins Erlebnis

Die Geschichte der Stadt Meinerzhagen

Um 1220 entstand die spätromanische dreischiffige Emporenbasilika in rheinischem Stil. Meinerzhagen wurde ein Marienwallfahrtsort.


1311 ließ Graf Engelbert II. von der Mark wegen ständiger Gebietsstreitigkeiten um Meinerzhagen als symbolischen Akt ein von Erzbischof Heinrich II. errichtetes Kreuz umstürzen.


Ab etwa 1440 bis 1460 wechselte der Ort wegen des Bruderzwistes zwischen den Grafen Adolf und Gerhard von der Mark mehrmals den Besitzer.


1567 wurde die Reformation durch Friedrich Beurhaus, Gottfried Zimmer und Christoph Bech eingeführt. Die Pest und der Dreißigjährige Krieg forderten 1634 zahlreiche Opfer.


1640 verlor der Sohn Ulrich Christian von Gyldenlöve des Dänenkönigs Christian IV. in einem Gefecht mit niederländischen Truppen in Meinerzhagen sein Leben.


1765 verlieh der Preußenkönig Friedrich II. Meinerzhagen die Stadtrechte.


1846 wurde das Amt Meinerzhagen zur gemeinsamen Verwaltung von Meinerzhagen und der Nachbargemeinde Valbert errichtet.


1865 verzichtete Meinerzhagen auf die Stadtrechte, da die Verwaltungskosten für eine Stadt deutlich höher waren als für eine Gemeinde.


In den Jahre 1797, 1894 und 1913 zerstörten jeweils verheerende Großbrände große Teile des Ortes.


1945 kam es durch die Aufnahme zahlreicher Vertriebener und Ausgebombter in Meinerzhagen zu einem sprunghaften Anstieg der Bevölkerungszahlen.


Am 19. September 1964 erhielt Meinerzhagen erneut den Titel „Stadt“.


Im Zuge der Kommunalreform 1968/1969 wurden Meinerzhagen und Valbert im neugeschaffenen Kreis Lüdenscheid vereinigt.


1975 wurde Meinerzhagen Teil des Märkischen Kreises.


Der Zuzug vieler Aussiedlerfamilien ließ 1989 die Einwohnerzahlen weiter steigen.
1999 feierte Meinerzhagen sein 825-jähriges Bestehen.

 

 

© SGV Meinerzhagen